Käse aufbewahren – so geht's!

Tipps zum Thema Käse aufbewahren

Käse aufbewahren ist eine Wissenschaft für sich. Mit einigen Tipps lässt sich jedoch schnell Klarheit darüber verschaffen, welchen Käse man lieber luftdicht und welchen luftdurchlässig verpackt, welche Sorten kältere und welche wärmere Temperaturen bevorzugen. Hier erfahrt ihr alles zur richtigen Aufbewahrung von Käse!

Allgemeine Tipps zum Aufbewahren von Käse

  • Nicht zu warm und nicht zu kalt – Lagert man Käse zu warm (über 15 Grad), wird der Reifeprozess beschleunigt und der Käse wird schneller schlecht. Bewahrt man ihn wiederum zu kalt auf (unter 2 Grad) sterben die natürlichen Milchsäurebakterien ab und der Reifeprozess wird unterbrochen. Der Käse verliert sein Aroma und unter Umständen auch seine Textur. Von einer Lagerung im Tiefkühlfach wird deswegen generell abgeraten, außer in diesen speziellen Fällen.
  • Kühl und dunkel lagern – Optimal wird Käse also an einem kühlen, dunklen Ort mit geringer Luftfeuchtigkeit aufbewahrt. Zuhause eignet sich dafür am besten der Kühlschrank, insbesondere das Gemüsefach.Dort wird der Käse vor Temperaturschwankungen geschützt und bewahrt sein Aroma.
  • Käse nie völlig luftdicht verpacken – Mit Ausnahme von Frischkäse muss jeder Käse atmen. Käse sollte alsonicht völlig luftdicht verpackt werden. Zur Aufbewahrung ohne Plastik eignet sich idealerweise Käsepapier, wie es in der Regel an der Käsetheke verwendet wird: Es besitzt auf der Innenseite eine Klarsichtfolie, die den direkten Kontakt mit Sauerstoff verhindert und außen eine luftdurchlässige Papierschicht, die den Käse dennoch atmen lässt. Hat man gerade kein Käsepapier zur Hand, eignet sich auch perforierte Frischhaltefolie oder luftdurchlässige Tupperware.
  • Lieber am Stück als geschnitten – Generell hält sich Käse länger am Stück als in Scheiben. Die Käserinde gilt als natürliche Verpackung und schützt den Käse einerseits vor Bakterien, lässt ihn aber dennoch atmen. Ist der Käse in Scheiben oder Stücke geschnitten oder gar gerieben, bietet die Schnittfläche eine hohe Angriffsfläche für Bakterien und Schimmel. Der Käse trocknet außerdem schneller aus und tendiert dazu, sein Aroma zu verlieren.
  • Auf die Messer kommt es an – Um Schimmelwanderungen zu vermeiden empfiehlt es sich, für jede Käsesorte ein eigenes Messer zu verwenden. Hier findet ihr mehr Infos zum Thema Schneiden.
  • Ab unter die Käseglocke – Eine Käseglocke aus Glas oder Ton ist ideal, wenn man Käse nur für kurze Zeit, beispielsweise für eine Käseparty, aufbewahren will. Der Käse ist dort nicht nur geschützt, sein Aroma entfaltet sich dort besonders gut und er lässt sich darin ansprechend präsentieren.

Aufbewahrung einzelner Käsesorten

  • Hart- und Schnittkäse wie Parmesan, Bergäse und Co kann aufgrund seines geringen Wasseranteils bei Temperaturen bis zu 15 Grad gelagert werden. Er wird entweder im Kühlschrank, zum Beispiel im Gemüsefach, aufbewahrt, kann aber auch ohne Kühlschrank, beispielsweise im kühlen Keller gelagert werden. Im Idealfall wird er in Käsepapier oder locker in Frischhaltefolie eingeschlagen. Ist der Käse einmal angebrochen, sollten die Schnittstellen mit Frischhaltefolie abgedeckt werden, der Käse kann dann trotzdem durch die Rinde weiter atmen.
  • Weichkäse wie beispielsweise Camembert oder Brie sollten in einer luftdurchlässigen Käsedose oder Tupperware mit Ventil aufbewahrt werden. Auf diese Weise werden zusätzlich üble Gerüche im Kühlschrank vermieden. Alternativ kann er in perforierte Frischhaltefolie gewickelt werden. Weichkäse bevorzugt im Vergleich zu Hartkäse kältere Temperaturen und kann dementsprechend weniger gut im Keller gelagert werden. Wird er ohne Kühlschrank aufbewahrt, reift er besonders schnell nach und ist anfälliger für Schimmel.
  • Edelpilzkäse wie Gorgonzola oder Roquefort sollte stets im Originalpapier aufbewahrt werden. Alternativ kann er locker in perforierte Frischhaltefolie eingeschlagen werden, damit er atmen kann.
  • Frischkäse bildet die Ausnahme und sollte aufgrund seines hohen Wasseranteils stets luftdicht verpackt werden, da er nicht atmen muss. Er gehört immer gut verpackt in den Kühlschrank, am besten ganz oben, wo die Temperatur am niedrigsten ist.

Käsetheke vs. Kühlregal

Käse aus dem Kühlregal sollte in seiner Originalverpackung kühl und nach Anbruch gut verschlossen aufbewahrt werden. Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) bezieht sich auf ungeöffnete Packungen und zeigt an, wie lange der Käse bei korrekter Aufbewahrung mindestens verzehrbar ist. Er muss jedoch nach Ablauf dieses Datums keinesfalls automatisch entsorgt werden. Mit ein wenig Erfahrung kann man schnell herausfinden, ob ein Käse noch haltbar ist oder nicht.

Käse von der Käsetheke ist besonders frisch und aromatisch und sollte deswegen einzeln verpackt werden, damit sich die Geschmäcker nicht gegenseitig beinträchtigen. Schnittstellen können mit Klarsichtfolie abgedeckt werden – so trocknet der Käse im Anschnitt nicht ein und kann über die Rinde weiter atmen. Für besonders geruchsintensive Käsesorten eignet sich luftdurchlässige Tupperware.


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